documenta Lounge

29.06.2017

Zur aktuellen documenta 14 ist am zentralen Friedrichsplatz in Kassel eine Besucher Lounge inszeniert. Sie befindet sich in dem von Architekt Konrad Poll geschaffenen Kulturdenkmal, dem l-förmigen Verwaltungsgebäude der AOK aus den 1950er Jahren. Sie steht unter der künstlerischen Leitung von Adam Szymczyk, einem polnischen Kunstkritiker, Kurator und ehemaligen Direktor der Kunsthalle Basel.

Die documenta Lounge ist während ihrer 100tägigen Dauer temporär installiert. Sie präsentiert ein Interior, das in Anlehnung an das außergewöhnliche Ausstellungsformat konzipiert ist: prozessual, breit gefächert, offen, international. Eine Kompilation, die sich immer wieder neu formiert. Mit einer feinen Selektion an Highlights des Möbeldesigns, darunter sowohl Klassiker als auch Newcomer, lotet sie zeitgemäße Anschauungen aus. Ihr gemeinsamer Nenner: die Farbe Schwarz. 

documenta 14: 10.06. bis 17.09.2017

„Schwarz ist die Farbe des Lichtes“ (Pierre Soulages)
Das Herzstück des Konzepts: schwarze Möbel. Es sind unterschiedliche Sessel, Stühle, Tische, Leuchten verschiedener Hersteller, Designer und Stile, die eklektisch zusammengebracht werden. Durch die schwarze Monochromie wird die Wahrnehmung der Besucher subtil gelenkt. Der Fokus liegt nun auch auf Material, Oberfläche, Verarbeitung, Proportion und Form – genau darin spiegeln sich unterschiedliche Designhaltungen, Tendenzen und Entwicklungen als weiterer Bezug zur documenta, die eben verschiedenste Positionen der Kunst auslotet. Je nach Bedarf und Situation lassen sich die Möbelstücke zu immer wieder neuen, größeren oder kleineren Lounge- und Sitzgruppen formieren. So bilden sich neue Gefüge, die auch den Charakter des Interiors ändern. Es entsteht eine kompromisslos schwarze Lounge, eine radikale Interiorwelt, die auf puristische Weise die Designavantgarde versammelt – und durch die großen Fenster den Blick für die ebenso radikale Kunstwelt draußen öffnet. Die Farbe Schwarz bildet den Rahmen für die stetige Veränderung der Lounge – so wie das Format documenta an sich die Klammer ist für den prozessualen Charakter der Kunstausstellungen.

Im Wagner Lounge Chair 2 ist das dreidimensionale  „Dondola"-Gelenk integriert. Es entkoppelt die starre Verbindung zwischen Sitz und Stuhlunterteil und versetzt den Ersteren während des Sitzens in Mikrobewegungen, welche die Wirbelsäule entlasten und kräftigen. Den Stuhlklassiker W1960 gibt es mit einem Sitzkissen auf dem "bewegtes Sitzen" möglich ist. Design in Verbindung mit Funktion = Wohlfühlen.

Text: Kathrin Spohr, Köln

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Der Entwurf für das neue WAGNER Design Lab vereint Architektur und Design auf höchstem Niveau. Die Grenzen des Machbaren werden neu definiert.

In Anlehnung an den klassischen Clubsessel entstand die Produktfamilie W-Club mit dem W-Club in zwei Varianten, dem W-Club low und dem W-Club stool, die ihren Vorgängern in nichts nach stehen. Ob für die neue Gentleman ́s Lounge oder auch als moderner Esszimmerstuhl. Die W-Club Familie lasst keine Wünsche offen.

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